Das Sterben macht keine Sommerpause

Die Mitarbeiter des ambulanten Hospizdienstes beim Seminar im Tagungshaus Springe: v.l. hinten Rita Klindworth-Budny (Sehnde), Sigrid Bruncke (Burgdorf), Brunhilde Monecke (Burgdorf), Wolfgang Lütge (Uetze), Karla Scholz (Lehrte), Kerstin Armbrust (Burgdorf), Jens Schumacher (Uetze), Edda Hoffmann (Lehrte), Gisela Hauschild (Burgdorf); vorn Karin Judel (Uetze), Luzie Dominik (Lehrte), Kathrin Eikmeier (Lehrte), Manuela Fenske-Mouanga (Burgdorf), Heike Pfennig (Lehrte) und Kirsten Jagau-Brinkmann (Burgdorf). (Foto: Hospizdienst)

Fortbildungswochenende des ambulanten Hospizdienstes

ALTKREIS BURGDORF (r/jk). Krankheit und Sterben sind nicht von saisonalen Einflüssen abhängig. Auch oder gerade in der Sommerzeit, wenn viele Menschen Urlaub machen, brauchen Betroffene und ihre Familien Unterstützung in dieser oft schwierigen Lebenslage. Ambulante Hospizdienste stehen mit ihren Angeboten der Sterbe- und Trauerbegleitung ganzjährig zur Verfügung. Für die ehrenamtlich Mitarbeitenden ist die fortlaufende Fortbildung und Vorbereitung für diese Aufgabe selbstverständlich.
Der Ambulante Hospizdienst Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze praktiziert ein Ausbildungsmodell, mit dem die Ehrenamtlichen über ein Jahr in den Bereichen Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz geschult und weitergebildet werden. Dazu gehört das jährlich durchgeführte Wochenende in einem auswärtigen Tagungshaus. Das Seminar gibt den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gelegenheit, sich nachhaltig mit einem grundlegenden Thema der Hospizarbeit auseinanderzusetzen und gleichzeitig für ihre Arbeit Kraft zu schöpfen.
Die Bereitschaft zum Lernen miteinander und voneinander ist die wichtigste Voraussetzung für die ehrenamtliche Tätigkeit im Hospizdienst, der schwerkranke, sterbende und trauernde Menschen begleitet und auch die Angehörigen berät.
„Betroffene haben einen Anspruch auf eine qualifizierte Unterstützung,“ so Manuela Fenske-Mouanga, Leiterin des ambulanten Hospizdienstes für Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze, „sie sollen die Gewissheit haben, dass alle unsere Mitarbeitenden den Herausforderungen ihrer Aufgaben in der Begleitung von Sterbenden und Trauernden gewachsen sind.“