Dank für Hochwassereinsatz

Stadtbrandmeister Dennis-Frederik Heuer (von links) nimmt die Hochwasserurkunde von Bürgermeister Alfred Baxmann entgegen. (Foto: Stadt Burgdorf)

Mitglieder der Stadtfeuerwehr Burgdorf erhalten Urkunde des Landes Niedersachsen

BURGDORF (r/fh). Rund 24 Stunden haben sie Sandsäcke befüllt und zu einem großen Wall aufgetürmt - für ihren tatkräftigen Einsatz beim Hochwasser der Innerste im Kreis Hildesheim haben die Burgdorfer Feuerwehrleute jetzt eine Urkunde des Landes Niedersachsen erhalten. Beim Neujahrsempfang des Feuerwehrausschusses hat Stadtbrandmeister Dennis-Frederik Heuer sie stellvertretend von Bürgermeister Alfred Baxmann entgegen genommen. „Dem Land ist es ein besonderes Anliegen, denjenigen, die bei der Bewältigung des Hochwasserereignisses im Sommer 2017 geholfen haben, zu danken“, betonte Baxmann. Neben den Helferinnen und Helfern wurde auch den Arbeitgebern gedankt, die die Einsatzkräfte entsprechend freigestellt haben.
Im Einsatz waren insgesamt 120 Mitglieder der Ortsfeuerwehren Burgdorf, Heeßel, Hülptingsen, Schillerslage, Dachtmissen, Weferlingsen und Ramlingen-Ehlershausen. Sie sind am 26. Juli gegen 2.30 Uhr morgens alarmiert worden und rückten erst in den frühen Morgenstunden des Folgetages wieder ab. "Das war für uns ein besonderer Einsatz. So etwas kommt ja nicht alle Tage vor", sagt Heuer. Vor etwa zehn Jahren hatten die Burgdorfer Feuerwehren schon einmal bei einem Hochwasser in Hildesheim unterstützt, außerdem haben sie vor einigen Jahren in der Partnerstadt Calbe geholfen, als dort die Elbe über die Ufer getreten ist.
Über die Anerkennung des Landes für den Einsatz im vergangenen Jahr sich der Stadtbrandmeister. "So eine Seidenpapier-Urkunde vom Ministerpräsidenten ist schon etwas Besonderes", sagt er. "Es ist schade, dass es diesmal nur eine für die gesamte Stadtfeuerwehr gibt." 2007 habe es noch für jede einzelne Einsatzkraft eine Urkunde gegeben. "Nun muss ich mir gut überlegen, wo ich sie lagere, damit alle sie sehen können. Sie einfach nur abzuheften wäre zu schade", sagt Heuer.