Burgdorfer Selbsthilfetag baut weiter Brücken

Mit ihrem grün weiß-gestreiften „Zebrateppich“ waren Simone Heller, Anne Frick (v.r.) und Fabian Heller (l.) auf Stippvisite bei den „Barrierehelfern“ Michael Hellmold und Martin Wulff (Mi; v.l.). (Foto: Georg Bosse)

Niedrigschwelliger Erfahrungs- und Informationsaustausch

BURGDORF (gb). Das gemeinsame Auftreten von unterschiedlichsten Selbsthilfegruppen aus Burgdorf und Umgebung hat in der Auestadt eine gute Tradition. Bereits zum 24. Mal präsentierten sich am vergangenen Samstag die selbstorganisierten Zusammenschlüsse auf dem Spittaplatz, um in einen offenen Erfahrungs- und Informationsaustausch mit Betroffenen und Angehörigen zu treten. „Brücken bauen“, nennt der Sprecher der Burgdorfer Selbsthilfegruppen, Ullrich Weber, die Idee dahinter.
Neben den „Dauergästen“, die seit der ersten Stunde mit dabei sind, feierten die „Barrierehelfer“ aus Hannover mit ihrer Anwesenheit beim Burgdorfer Selbsthilfetag ihre Premiere. Ob beispielsweise die Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe Burgdorf, die Selbsthilfegruppe für Pflegende Angehörige im Ambulanten Hospizdienst für Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze oder der „Montagstreff“ – an insgesamt 30 Ständen konnten sich Interessierte beraten lassen und entsprechendes Informationsmaterial mit nach Hause nehmen. „Die Hemmschwelle mit einer Gruppierung in Kontakt zu treten ist für die Besucher des Selbsthilfetags erfahrungsgemäß niedriger“, macht Hospizkoordinatorin Manuela Fenske-Mouanga die Bedeutung dieser wichtigen Veranstaltung deutlich. Für die musikalische Unterhaltung sorgte, wie in vielen Vorjahren zuvor, der Burgdorfer Shanty-Chor „Graf Luckner“.