Burgdorfer Repräsentanten blieben Weinfest-Eröffnung fern

Auch ohne die Burgdorfer Repräsentanten stießen die rheinhessischen Jungwinzer Florian Schmitt, Philipp Vogel, Martin Fischborn und Lucas Dorst (v.l) mit Peter Widdel (r.) auf das gute Gelingen des viertägigen Weinfestes in der Auestadt an. Die Rheinhessische Weinkönigin Judith Dorst (Mi.) stellt sich im September zur Wahl als (Gesamt-)Deutsche Weinkönigin. (Foto: Georg Bosse)

Rheinhessische Weinspezialitäten und Holland-Jazz auf dem Spittaplatz

BURGDORF (gb). Meteorologische Aprilkapriolen im August begleiteten am vergangenen Donnerstag die offizielle Eröffnung des Burgdorfer Weinfestes 2014 auf dem Spittaplatz. Leider waren zum Auftakt des viertägigen Festes rund um die edlen rheinhessischen Tröpfchen weder ein Vertreter bzw. eine Vertreterin der Stadt, noch der Vorstandssprecher des gastgebenden Aktionskreis` Einkaufsstadt Burgdorf (AKEB), Harald Baumgarten, erschienen.
Dieser Umstand verregnete den vier Jungwinzern Lucas Dorst (Wörrstadt), Martin Fischborn (Dexheim), Florian Schmitt (Spiesheim) und Philipp Vogel (Frei-Laubersheim) sowie der amtierenden Rheinhessischen Weinkönigin 2013/14 Judith Dorst jedoch keineswegs die gute Laune. Sie wollen die Degustation unter freiem Himmel, die unter dem Motto „Wein, Genuss, Feiern & Freunde treffen!“ steht, mit ihren ausgezeichneten Rebensäften zu einem Erlebnis für die Besucher machen.
Während rheinhessischer Grauer Burgunder, Riesling, Rivaner & Co mit den Augen, Nasen und Zungen der Gäste flirteten, sorgte der Burgdorfer Veranstaltungs-Gastronom Peter Widdel mit Crêpes und Käsespießen, mit Flammlachs und -kuchen für weitere Gaumenfreuden.
Auf Einladung der Jazzfreunde Altkreis Burgdorf gibt es heute ab 18.00 Uhr von der „Storyville Jassband“ aus den Niederlanden New Orleans Jazz, Blues und eine Prise Gypsy auf die Ohren. Und für Sonntag gegen 17.00 Uhr hat sich beim Burgdorfer Weinfest auch Bernd Boy, Mitbegründer der „High Life Skiffle Group“, angekündigt. Zum 30-jährigen Hit-Jubiläum des „High Life“-Supersommerhits „Hey, hey, Marlene“ wird der Steinwedeler Studiobetreiber bei einem Interview auf offener Bühne verraten, wie man einen „Ohrwurm“ durch zeitgemäße Variationen durch Jahrzehnte zur immer wieder gern gehörten Sommer-Partyhymne macht.