Burgdorfer Paulusgemeinde in Berlin ausgezeichnet

Doris Lehrke-Ringelmann (Koordinatorin im Paulus-Familienzentrum; rechts) mit (v.l.) Dr. Peter Neher (Präsident des Deutschen Caritas-Verbandes), Dr. Peter Ramsauer (Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung), Johannes Stockmeier (Präsident des diakonischen Werkes der EKD) und Reinhard Thies (Diakonisches Werk, Netzwerkstelle Gemeinwesendiakonie). (Foto: Matthias Paul)

Kirchengemeinde als „Beispiel guter Praxis“ geehrt

BURGDORF/BERLIN (r/jk). Die Burgdorfer Paulus-Gemeinde präsentierte sich am 14. Dezember im Bundesbauministerium Berlin. 125 evangelische und katholische Projekte und Gemeinden hatten sich beworben – die Paulus-Gemeinde aus der Burgdorfer Südstadt gehört zu den bundesweit ausgezeichneten 12 Regionalknoten, die eine besondere Rolle als „Beispiele guter Praxis“ dienen.
Unter der Überschrift „Kirche findet Stadt“ wollen sich die beiden großen Kirchen in Deutschland als kompetent Handelnde in sozialen Fragen der Stadtentwicklung profilieren und bestehende Netzwerke ausbauen. Partner dabei ist das Bundesbauministerium, „Kirche findet Stadt“ ist ein Teil der nationalen Stadtentwicklungspolitik. Darum empfing Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer die Vertreterinnen und Vertreter der 12 zentralen Projekte in seinem Ministerium – so auch Doris-Lehrke-Ringelmann (Koordinatorin des Paulus-Familienzentrums) und Pastor Matthias Paul.
Dazu sagte Pastor Matthias Paul, Vorsitzender des Kirchenvorstands: „Für uns ist es selbstverständlich, mit den Vereinen und Verbänden und zusammen mit der Kommune in und für eine lebenswerte Südstadt zu arbeiten. Wir freuen uns sehr darüber, dass dieser Ansatz nun eine bundesweite Auszeichnung erfährt. Das ist eine große Ehre, davon auch im Bundesbauministerium berichten zu dürfen - dies alles ist nur möglich durch das vielfältige Engagement so vieler Menschen in der Südstadt. Zugleich spornt es uns an, weitere Möglichkeiten der Arbeit zu erkunden und in Angriff zu nehmen. Während unser Projekt ‚Hausaufgabenhilfe‘ nun schon über 10 Jahre existiert, haben sich in den letzten Jahren weitere Felder ergeben: Die Zusammenarbeit im Nachbarschaftstreff Ostlandring zum Beispiel und zuletzt die Gründung und der Ausbau unserer Kinderkrippe, verbunden mit dem integrierten Konzept des Familienzentrums. Die Stadt Burgdorf ist uns dabei eine stets verlässliche Kooperationspartnerin. Wir freuen uns darüber, dass der Kirchenkreistag des Kirchenkreises Burgdorf grünes Licht gegeben hat, die Stelle einer Koordinatorin des Familienzentrums im Stellenplan abzusichern. Damit hat die langjährige Arbeit von Doris Lehrke-Ringelmann eine nachhaltige Perspektive bekommen, und dies gibt uns weiteren Schwung für die Zukunft. Dabei wird uns die bundesweite Zusammenarbeit im Projekt ‚Kirche findet Stadt‘ sicher weitere, hilfreiche Impulse geben.“