Burgdorfer Kunstpreis vergeben

Burgdorfs Kunstpreisträgerin Marie-Luise Schulz (Braunschweig) vor ihrem ausgezeichneten Bild „Abendmahl 2.0“. (Foto: Georg Bosse)

„Abendmahl 2.0“ von Marie-Luise Schulz mit „Abstand beste Arbeit“

BURGDORF (gb). Insgesamt 53 Künstler/innen aus der Region Hannover, aus Adelheidsdorf (Celle), Braunschweig, Celle und Peine hatten sich mit alles in allem 91 Werken zum Thema „abgekupfert“ um den 17. Kunstpreis der Stadt Burgdorf beworben. „Die mit Abstand beste Arbeit „Abendmahl 2.0“ ist ein umwerfendes Bild, das aus dem weltberühmten Leonardo da Vinci-Gemälde „herausgekitzelt“ wurde. Das ist Kunst“, machte Jury-Vorsitzender Hans-Tewes Schadwinkel die Braunschweigerin Marie-Luise Schulz zur Kunstpreisträgerin 2016 und um die dotierten 1000 Euro reicher.
Nachdem die Ausstellung im Historischen Rathaus I am vergangenen Samstag vom Querflötentrio Nora Böker, Melina Jäkel und Olivia Wald von der Musikschule Ostkreis Hannover klangvoll eröffnet worden war, richtete der stellvertretende Bürgermeister, Matthias Paul, das Wort an die zahlreich anwesenden, kunstinteressierten Gäste. Er begann mit einem Zitat des irischen Schriftstellers Oscar Wilde (1854-1900): „Alle Kunst ist zugleich Oberfläche und Symbol...“. „Die Präsentationen zum Burgdorfer Kunstpreis 2016 ist natürlich keine Mega-Monster-Blockbuster-Ausstellung. Aber das Ästhetische und das Schöne sowie die kleine Burgdorfer Kulturförderung haben im „gefühlten Zentrum der Region“ ihren Platz gefunden,“ sagte Paul.
Die Rathaus I-Ausstellung mit 20 ausgesuchten Kunstpreisarbeiten ist an der Marktstraße 55 noch bis zum Freitag, 10. Februar, zu sehen.