Burgdorfer Kantorei führt Händels „Messiahs“ auf

Beliebte Arien und umfangreiche Chormusik

BURGDORF (r/jk). Am kommenden Samstag, 13. Oktober, ist in der Pankratiuskirche ein besonderer musikalischer Leckerbissen zu erleben. Mit Händels Oratorium „Messiah“ hat sich die Burgdorfer Kantorei gemeinsam mit der Jugendkantorei St. Pankratius unter Leitung von Kirchenkreiskantor Martin Burzeya ab 19.00 Uhr eines der beliebtesten und berühmtesten Werke der geistlichen Musik vorgenommen.
Händel schrieb den „Messiah“ im Jahr 1741 für eine Reihe von Konzerten in der irischen Hauptstadt Dublin. Das Textbuch stammt von Charles Jennens, der hier den Versuch unternimmt, die gesamte Lebensgeschichte des Messias mit Texten aus dem Alten Testament darzustellen. Die große Beliebtheit des Werkes gründet sich zum einen auf die melodisch sehr eingängigen Arien, vor allem aber auf den groß angelegten und sehr umfangreichen Chören, allen voran das bekannte „Hallelujah“.
Als Solisten konnten Ute Schulze (Sopran), Claudia Erdmann (Alt), Dominik Wortig (Tenor) und Sebastian Klein (Bass) gewonnen werden. Das Göttinger Barockorchester begleitet auf Originalintrumenten. 1995 gegründet, setzt sich das Ensemble aus Mitgliedern bekannter Barockgruppierungen Deutschlands zusammen (Musica antiqua Köln, Freiburger Barockorchester, Concerto Köln) und ist regelmäßig zu Gast bei renommierten Barockfestivals, wie den „Tagen alter Musik“ in Georgsmarienhütte, den Dommusiken in Bad Gandersheim oder den Händel-Festspielen in Göttingen.
Die Aufführung des in der englischen Originalfassung dargebotenen Werkes dauert zweieinhalb Stunden. Nach etwa einer Stunde wird es eine kurze Pause geben. Karten zur 19, 15 oder 11 Euro (erm. für Schüler und Arbeitssuchende 16, 12 oder 8 Euro) sind an den VVK-Stellen Benefizz, Wegeners Buchhandlung (Hannoversche Neustadt) sowie Bleich Drucken und Stempeln (Braunschweiger Straße) oder an der Abendkasse erhältlich.