Burgdorfer Bockwindmühle und „Glücksknoten“

Bei Regenschirmwetter fanden doch manch Interessierte den Weg zur Sorgenser Bockwindmühle in Burgdorf. (Foto: Georg Bosse)

Sorgenser Mühle war Anziehungspunkt am 20. Deutschen Mühlentag

BURGDORF (gb). Mit wiederholten Führungen durch die Sorgenser Bockwindmühle beteiligte sich die Stadt Burgdorf erneut am Deutschen Mühlentag. Die Historie sowie die Technik der Mühle wurden den Besuchern von Ralf Mordhorst und Horst Riebesell erläutert.
Der Aktions- und Thementag rund um das Mühlen- und Müllereiwesen findet seit 1994 jährlich am Pfingstmontag statt, um Mühlen als technisches Denkmal begreifen und erhalten zu helfen. Die 1996 ins Leben gerufene Niedersächsische Mühlenstraße, an der auch Burgdorf und Hänigsen gelegen sind, soll darüber hinaus die Belange der Denkmalspflege und des Tourismus vernetzen.
Der Pfingsttourismus hielt sich gerade am jüngsten Mühlentag aber in überschaubaren Grenzen. Grund war das kühle und nieselige Wetter, das der eigentlich reizvollen Jahreszeit „Frühling“ nicht gerecht wurde. „Jedes Jahr ändert sich die Besucherstruktur. Mal sind es überwiegend Ältere, mal gut vor informierte, junge Schüler. Dieses Jahr sind es mehrheitlich Familien mit Kindern“, wusste Ralf Mordhorst zu berichten. Zu diesen Kindern gehörte auch die zweijährige Nina aus Burgdorf, die sich durch die Schmiedekunst von „Buckskinners“-Boss Jochen Lahmann ihren persönlichen „Burgdorfer Glücksknoten“ herstellen ließ. Die Betreiber der Gaststätte „Sorgenser Mühle“ hatten die „Buckskinners“ aus Otze eingeladen, um unter dem Motto „Living Historie“ altes Handwerk demonstrieren zu lassen.