„Burgdorf – eine Stadt bewegt sich“ immer weiter

Zum Ausstellungsauftakt „Burgdorf – eine Stadt bewegt sich“ drückten Bürgermeister Alfred Baxmann, VVV-Vorsitzender Karl-Ludwig Schrader und SMB-Vorsitzender Markus Wzietek (v.l.) noch einmal die Grundschulbank. (Foto: Georg Bosse)

Eine Ausstellung von „Bewegern“ rundet Burgdorfer Themenjahr ab

BURGDORF (gb). Das aktuelle Themenjahr „Burgdorf bewegt sich“ neigt nun dem Ende und wird mit einer Ausstellung im Stadtmuseum abgerundet, die den Besuchern anschaulich macht, wie sich die Stadt in den vergangenen Jahrzehnten bewegt hat. Mit dem Hinweis auf die viele Arbeit und die großen Mühen, die die Stadt Burgdorf und der Stadtmarketingverein (SMB), der Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV) sowie der Förderverein Stadtmuseum für „Burgdorf – eine Stadt bewegt sich“ aufgebracht haben, um die Ausstellung, 19. November bis 8. Januar 2017, auf die Beine zu stellen, bat der SMB-Vorsitzende Markus Wzietek Bürgermeister Alfred Baxmann ans Rednerpult, um ihn aus „erster Hand“ von der positiven Stadtentwicklung erzählen zu lassen.
Vor einer Vielzahl von anwesenden „Bewegern“ begann Baxmann seine rund 30-minütigen Ausführungen mit einem kurzen Rückblick auf die rasanten Bewegungen der kommunalpolitischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen: „Im Laufe der zurückliegenden Zeit haben zahlreiche Zugezogene nicht nur zugeschaut, sondern mitgemacht.“ Mit dem Bau der B188neu sei ein Gordischer Knoten durchgeschlagen worden, der zur Entlastung der Marktstraße führte, aber: „Eine noch stärkere Verdrängung des Durchgangsverkehrs ist derzeit nicht erreicht. Hier müssen wir eventuell noch nachjustieren, um die Innenstadt noch besser „bespielen“ zu können.“
Alfred Baxmann begrüßte die konzentrische Ausweitung der Kernstadt bei der Entwicklung von Wohn- und Gewerbegebieten der kurzen Wege. Bei dem häufigen Bürgeranspruch alles haben, aber auf nichts verzichten zu wollen, verlangen politische Entscheidungen Transparenz und Nachvollziehbarkeit, für die es keine „einfachen Lösungen“ gibt, machte der Bürgermeister klar. So gehöre zur städtischen Infrastruktur und der üblichen Daseinsvorsorge immer mehr die Digitalisierung. Deshalb wird Burgdorf immer eine „Baustelle“ sein, aus deren weiterer Entwicklung stets wieder Neues entsteht.
„Burgdorf – eine Stadt bewegt sich“ ist im Stadtmuseum (Schmiedestraße 6) noch bis zu Sonntag, 8. Januar 2017, zu sehen. Die Öffnungszeiten sind bei freiem Eintritt Samstag und Sonntag jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr.