Bummeln zwischen Kunst und Kommerz in Burgdorf

Die „untere Marktstraße“ wurde zwischen dem Einkauf in den Burgdorfer Einzelhandelsgeschäften als Flaniermeile genutzt. (Foto: Jens Kamm)

Verkaufsoffener Sonntag wurde zum sommerlichen Erlebnis

BURGDORF (gb). „Der strahlende Sonnenschein sorgt dafür, dass die Angebote der innerstädtischen Einzelhandelsgeschäfte zum ersten Verkaufsoffenen Sonntag nach der Großbaustelle gut angenommen werden und der mittlerweile 34. Kunstmarkt sowie die Kunstmeile prima besucht sind. In der City herrscht eine tolle Stimmung“, strahlte auch Jörg Fehling, Inhaber des gleichnamigen Burgdorfer Bekleidungshauses an der neuen Bummelmeile „Marktstraße“.
Und tatsächlich hatten sich die Menschen massenhaft vom prächtigen Wetter, vom Kunstmarkt auf dem Spittaplatz und von der Aussicht, in den geöffneten Geschäften hochwertige Gelegenheitskäufe zu machen, in die autofreie Innenstadt locken lassen und machten die Flaniermeile zeitweilig zur Fußgängerzone. Das lag aber nicht an der fortgeschrittenen, aber noch nicht völligen Fertigstellung der „unteren Marktstraße“. Bereits vor den langwierigen Umbaumaßnahmen hatten sich die Burgdorfer und ihre auswärtigen Gäste die „alte“ Marktstraße zu Verkaufsoffenen Sonntagen und zum traditionellen Oktobermarkt temporär als Fußgängerzone „erobert“.
Diese autofreien Veranstaltungen kennt auch Familie Köhler aus Celle, die häufig und gerne in Burgdorf zu Besuch ist und aus dem kühlenden Biergartenschatten heraus das bunte Treiben auf dem Spittaplatz beobachtete: „In Burgdorf tut sich wirklich eine Menge. Mit dem Schützenplatz hat die Stadt einen zentralen Parkplatz mit kurzen Fußwegen in die City. Aber nach der Umgestaltung, die allgemein gesehen eine Verbesserung ist, fehlen uns doch Kurzparkmöglichkeiten vor den Marktstraßen-Läden.“