Beitritt zur „Hamelner Erklärung“ ist beschlossene Sache

Mit einhelliger Zustimmung aller im Burgdorfer Rat vertretenen Fraktionen und „Einzelkämpfer“ wird die Stadt der „Hamelner Erklärung“ zum SuedLink beitreten. (Foto: Georg Bosse)

Hoffnung auf mehr Erdverkabelung und weniger Großtechnologie

BURGDORF (gb). Auf der Ratssitzung am Donnerstag dieser Woche folgten parteiübergreifend alle Mitglieder dieses Gremiums der Empfehlung des Verwaltungsausschusses (VA) Burgdorf, der sogenannten „Hamelner Erklärung“ zur SuedLink-Stromtrasse beizutreten.
Die Notwendigkeit der Energiewende ist und wird anerkennt. Ebenso der dazu notwendige Ausbau der Infrastruktur. Dabei müssen die Forderungen der Träger öffentlicher Belange berücksichtigt werden und bei der Wahl des besten Trassenkorridors fachlich intensiv mit einbezogen werden. Auswahl, Gewichtung und Anwendung der Kriterien müssen vorab Schritt für Schritt nachvollziehbar sein und den Grundsätzen guter fachlicher Praxis folgen, heißt es kurz gefasst in dem Sieben Punkte-Positionspapier, das bundesweit Unterstützung gefunden hat.
„Der Inhalt und die Richtung der Erklärung spricht uns aus der Seele“, sagte Michael Rheinhardt (SPD). Hartmut Braun (Bündnis `90/Grüne) hegte in seinem Redebeitrag die Hoffnung, dass beim Stromtrassenausbau der Fokus nicht ausschließlich auf Großtechnologie ausgelegt sein möge. Ganz im Sinne von Michael Fleischmann (Linke), der weiterhin vehement für eine dezentralisierte Form bei der künftigen Energieversorgung plädierte.