Bei Sterbe- und Trauerbegleitung ein Licht sein

SPD-Familienpolitikerin Caren Marks (Wedemark) im Gespräch mit Superintendent Dr. Ralph Charbonnier (v.li.). In der Mitte die Leiterin des Ambulanten Hospizdienstes für Burgdorf, Lehrte, Sehnde & Uetze, Manuela Fenske-Mouanga. (Foto: Georg Bosse)

Caren Marks war zu Besuch beim Ambulanten Hospizdienst

BURGDORF/ALTKREIS (gb). Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Ambulanten Hospizdienstes Burgdorf, Lehrte, Sehnde & Uetze treffen sich regelmäßig mittwochs, um sich auszutauschen, fortzubilden und organisatorische Dinge zu besprechen. Im Mittelpunkt des jüngsten Mittwoch-Treffs im Burgdorfer Diakoniehaus in der Schillerslager Straße 9 stand der Besuch der sozialdemokratischen Bundestagsabgeordneten Caren Marks (MdB; Wedemark). Caren Marks ist in der laufenden Legislaturperiode Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion für den Bereich „Familie, Senioren, Frauen und Jugend“.
Mit einer „unverkrampften Vorstellung“ des Ambulanten Hospizdienstes begrüßte dessen Leiterin, Manuela Fenske-Mouanga, die rund 30 Anwesenden. Darunter Burgdorfs Bürgermeister Alfred Baxmann, den Superintendenten des Kirchenkreises Burgdorf, Dr. Ralph Charbonnier, sowie Jörg Engmann, Geschäftsführer des Diakonieverbandes Hannover-Land, und den Vorstand der Hospiz-Stiftung im Kirchenkreis Burgdorf, Dr. Klaus Kiene.
Der Ambulante Hospizdienst Burgdorf, Lehrte, Sehnde & Uetze betreut schwerkranke und sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase, vor allem Personen, die von den Angehörigen im häuslichen Umfeld gepflegt werden, aber auch Personen, die in Pflegeheimen leben und keine Betreuung durch die Familie erfahren. „Wir möchten den Menschen bei der Sterbe- und Trauerbegleitung ein Licht sein“, erklärte Manuela Fenske-Mouanga.
Dafür nehmen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit „ausgiebiger Empathie und Professionalität“, so Baxmann, viel Zeit. „Dafür zollt die Stadt dem Hospizdienst nicht nur hohe Anerkennung, sondern auch größten Respekt“, sagte der Bürgermeister weiter. SPD-Familienpolitikerin Marks lobte den würdevollen Umgang mit dem Lebensende und hob hervor, dass das Ehrenamt hauptamtliche Unterstützung brauche: „Ich bin heute hier, um dazuzulernen die Strukturen bei den gesetzlichen Regelungen zu verbessern.“
Die anschließende Gesprächsrunde moderierte die Beauftragte für Seelsorge in der ambulanten Palliativversorgung im Kirchenkreis Burgdorf, Pastorin Rita Klindworth-Budny (Sehnde).
Das Spendenkonto für den Ambulanten Hospizdienst im Kirchenkreis Burgdorf lautet: 7211 bei der Stadtsparkasse Burgdorf (BLZ: 251 513 71).