"Baldur" besucht die Wilhelm-Raabe-Schule

Das Experimentieren mit Wasser machte den Viertklässlern besonders viel Spaß.

Viertklässler nahmen am Projekttag mit dem "Energiezauberer" teil

VON DANA NOLL

ILTEN/SEHNDE. "Klimaschutz ist kinderleicht und macht Spaß!" So das Fazit der Viertklässler an der Wilhelm-Raabe-Schule in Ilten, die einen spannenden Projekttag mit "Baldur" erlebt haben. "Baldur" ist eine originelle Handpuppe, die zur Expo 2000 entwickelt wurde und helfen soll, das schwierige Thema Klimaschutz auf spielerische Weise den Kindern verständlich zu machen. Seit über 16 Jahren tourt "Baldur" mit seinem großem Zauberhut durch Kindergärten und Grundschulen.
Auch an der Grundschule in Ilten machte er einen Stopp und bat die Kinder, ihm zu helfen,
seine „Energieschatzkammer“ wieder zu füllen. "Das Projekt ist sehr anregend und macht den Schülerinnen und Schülern großen Spaß. Sie lernen ihr eigenes Handeln zu reflektieren und sehen, wie einfach es ist, die Ressourcen zu schützen", so Schulleiterin Regina Hecht.
Der Förderverein der Grundschule, der einen Teil der Kosten übernahm, lobte das Projekt:"Die Kinder sind echt begeistert und können mal etwas ausprobieren, dass ergänzt den alltäglichen Unterricht", so Barbara Bengel, die 2. Vorsitzende.
Und so begeisterte Umweltpädagoge Carl Weinknecht von der Arbeitsgemeinschaft Umwelt und Bildung der Klimaschutz Agentur Region Hannover die 43 Schüler mit seinen einfachen aber sehr wirkungsvollen Experimenten. Gemeinsam mit der Handpuppe Baldur gingen sie auf Entdeckungsreise in das "Land der Elemente" aus Feuer, Wasser, Wind und Sonne.
Die Mädchen und Jungen waren besonders fasziniert davon, welche Antriebskraft beispielsweise Wasser hat. Zuschauen ist gut, selber ausprobieren war natürlich besser! Und so durften die Mädchen und Jungen selbst zur Gießkanne greifen, um Antworten auf ihre Fragen zu finden.
Die gemeinnützige Klimaschutzagentur koordiniert Umweltbildungsmaßnahmen und unterstützt das Klimaschutzengagement der Kommunen, auch die Baldur-Aktionen sind Teil davon. Die Stadt Sehnde bemüht sich aktiv um die Reduktion der Treibhausgasemissionen. Dazu gehört auch, das Umweltbewusstsein von Kindern zu wecken.