Auf den Spuren der Burgdorfer Mühlenkultur

Die Sorgenser Bockwindmühle ist die letzte noch erhaltene Windmühle im Stadtgebiet Burgdorf. (Foto: VVV)

Radtour am 7. Mai mit dem VVV Ü 50-Club für aktive (Un)Ruheständler

BURGDORF (r/jk). Über 15 Mühlen prägten bis in das 19. Jahrhundert das Landschaftsgebiet in der Burgdorfer Region. In der Mehrzahl handelte sich um Wassermühlen, die im Umfeld der Aue stationiert waren. An das vergangene Zeitalter des Mühlenbetriebs möchte die Mühlen-Radtour die Erinnerung wecken, zu der VVV Ü 50 - Club für aktive (Un)Ruheständler am Donnerstag, 7. Mai, einlädt. Die Leitung der rund 40 Kilometer langen Tour übernimmt Karsten Desens.
Als Ausgangspunkt fungiert der Pferde- und Hobbytiermarkt-Platz am Kleinen Brückendamm. Von dort machen sich die Radler um 11.00 Uhr auf den Weg und fahren zuerst zum Standort der ehemaligen Fünf-Flügel-Mühle, deren Abriss am 12. Januar 1970 erfolgte. Weitere Etappenziele sind u.a. die Sorgenser Bockwindmühle als letzte noch erhaltene Windmühle im Stadtgebiet, die Dachtmisser Mühle, deren Wasserräder in den 1960er Jahren den Betrieb einstellten, und die Wassermühle Amme in Uetze. Letzte Station vor der Rückkehr nach Burgdorf ist die Walkemühle in Hülptingsen, die sich im Besitz der Burgdorfer Tuchmachergilde befand und 1964 im Zuge der Aueregulierung stillgelegt worden ist. Für das unterwegs vorgesehene Picknick sollte jeder Mitfahrer seine eigene Verpflegung mitbringen. Die Rückkehr ist für 17.00 Uhr geplant.
Teilnehmerkarten gibt es bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, Tel. 05136/862. VVV-Mitglieder erhalten im Vorverkauf Ermäßigungen.