Asyl-Zuwanderung und Verteilung in Niedersachsen

Vortrag von Andreas Schellenberger im BMGH

BURGDORF (r/jk). Andreas Schellenberger, im niedersächsischen Innenministerium zuständig für die Aufnahme von Asylsuchenden, kommt zu einem Vortrag über das Aufnahmeverfahren in Niedersachsen nach Burgdorf. Die Informationsveranstaltung findet am Dienstag, 25. Juni, um 19 Uhr im Kaminzimmer des Mehr-Generationen-Hauses, Gartenstraße 28a, statt.
Das Asylthema ist in den letzten Wochen vor allem wegen der Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien wieder hochaktuell geworden. Außerdem bitten auch immer mehr Afrikaner in der Bundesrepublik um Asyl. Schellenberger entscheidet nicht nur darüber, wo die Zuwanderer in Niedersachsen untergebracht werden, er ist außerdem zuständig für die Verteilung der Zuwanderer im gesamten Bundesgebiet. Ob ein Flüchtling, z.B. in Niedersachsen, aufgenommen wird oder nach Bayern weiterreisen muss, um dort sein Asylverfahren zu betreiben - das wird in Hannover entschieden.
Das Land Niedersachsen hält für ,,seine" Zuwanderer, zu ihnen zählen u.a. auch Spätaussiedler, jüdische Zuwanderer und Flüchtlinge aus Bürgerkriegsgebieten, in Braunschweig, Bramsche und Friedland etwa 2000 Betten bereit. Schellenberger wird auch darauf eingehen, warum sich gerade jetzt so viele Flüchtlinge melden, welches die stärksten Herkunftsländer sind, wer die Zuwanderer im Einzelnen wohin verteilt, welche besonders schutzbedürftigen Flüchtlingsgruppen es gibt und wo sie zunächst untergebracht werden. Im Anschluss an den Vortrag wird der Referent Fragen beantworten. An der Diskussion werden sich auch Mitglieder der Burgdorfer Gruppe von amnesty international beteiligen.