Anekdoten vom alten Stadtwappen werden erzählt

Das „Stadtwappen“ in den 1970er-Jahren. (Foto: VVV)

Sonderführung mit Erich Rode am 14. Oktober

BURGDORF (r/jk). Wo waren in Burgdorf eine Branntweinbrennerei und Warmbadeanstalt am gleichen Ort beheimatet? Überraschende Antworten auf diese Frage gibt Stadtführer Erich Rode in einer Sonderführung am Sonntag, 14. Oktober. Mit ihr schließt das Beiprogramm zur Ausstellung „Burgdorfer Häuser und Geschichten“ ab, die ebenfalls am 14. Oktober endet. Bis dahin erinnert die vom VVV und der Stadt Burgdorf eingerichtete Schau an 14 gut erhaltene historische Gebäude, wie das Amtsgericht oder das „Stadtwappen“, die mit ihrer Geschichte bedeutende Episoden der städtebaulichen Entwicklung markieren.
Erich Rode empfängt die Führungsteilnehmer um 14.00 Uhr an der KulturWerkStadt. Ihm zur Seite stehen die Mitglieder des Ausstellungsteams. Über die Marktstraße geht es durch die Hannoversche Neustadt zur Einkaufspassage „Stadtwappen“, deren wechselvolles Schicksal im Mittelpunkt des stadtgeschichtlichen Rundgangs steht. Das in der Erinnerung der älteren Burgdorfer als einst beliebtes Traditions- und Tanzlokal weiter lebende Domizil hatte mehrfach wechselnde Eigentümer und Nutzer. Darüber hinaus diente es im Verlauf der Jahrzehnte diversen ungewöhnlichen Funktionen, über die Rode kurzweilige Anekdoten zu berichten hat. Für die kostenfreie Teilnahme ist keine Anmeldung notwendig.
Die KulturWerkStadt ist sonnabends und sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Für Vereine und Gruppen, die an einer auch wochentags möglichen Sonderführung Interesse haben, steht VVV-Geschäftsführer Gerhard Bleich (Tel. 05136/1862) als Ansprechpartner zur Verfügung.