Aktionsreicher Umwelttag an der Grundschule Fuhrberg

Nach Vorlagen der Schul-Namenspatin wurde getuscht. (Foto: Dana Noll)

Schüler der 1. bis 4. Klasse machten Hof und Beete frühlingsfit

FUHRBERG (dno). Beete säubern, Skulpturen gestalten, Creme und Duschgel herstellen oder zeichnen – der jährliche Umwelttag bot wieder viel Raum für Kreativität. Die Fuhrberger Grundschüler nutzten den unterrichtsfreien Tag um ihre Schule frühlingsfit zu machen.
Bereits ab 8 Uhr war geschäftiges Treiben in den Räumen oder auf dem Hof der Maria- Sibylla-Merian Grundschule in Fuhrberg. „Wir bieten ein breites Spektrum an unserem Umwelttag. Es gibt verschiedene Bereiche, die sich alle um das Thema Umwelt drehen“, so die kommissarische Schulleiterin Meike Rawlings.
Jedes Jahr zum Frühling werden die Schüler/innen der 1. bis 4. Klassen aktiv und können in Gruppen aufgeteilt, forschen, experimentieren, säubern, zeichnen oder Sport treiben „Das wird nach dem Zufallsprinzip bestimmt, nur die 4. Klassen dürfen sich die Station aussuchen, denn es ist ihr letzter Umwelttag an der Schule“, so Rawlings.
In diesem Jahr hatten die „Chemiker“ und „Zeichner“ besonders viel Glück, da sie in den Klassenräumen bleiben konnten. Denn bei den kühlen Temperaturen machten das Beete säubern, der Waldrundgang oder die Wasseraktivitäten nicht ganz so viel Spaß. Dennoch waren die Kinder mit großem Eifer dabei. „Auch wenn wir leider noch keine Blumen pflanzen können, dafür ist es noch zu kalt“, so Claudia Kunick, pädagogische Mitarbeiterin, die ebenfalls kräftig mit anpackte.
Beim Betreten des Chemieraums strömte ein ungewöhnlicher, aber sehr angenehmer Duft entgegen. „Man (Frau!) nehme ein Wasser-Öl- Gemisch, dazu einen Emulgator, ein bisschen Aloe Vera, Panthenol und drei Tröpfchen Parfüm und so entsteht eine Creme“, erklärte Carolin Heuer, Lehrerin der 4. Klasse. Die Dritt- und Viertklässler waren erstaunt, wie einfach es ist eine Creme herzustellen, die anschließend gleich auf Gesicht und Händen ausgiebig getestet wurde.
Besonders talentiert präsentierten sich die „Maler“, die Pflanzen- und Tierzeichnungen der Forscherin und Namensgeberin der Grundschule Maria-Sibylla-Merian tuschten. Nicht minder kreativ und geschickt, bauten Schüler/innen auf dem Außengelände an einer Holzskulptur weiter. An diesem „Traditionsprojekt“ wird bereits seit über 5 Jahren an der Schule gebaut. Dabei müssen die Kinder ihre Geschicklichkeit beweisen, denn alle Teile werden ausschließlich gebunden und gesteckt, nicht geklebt.