„96“ muss am Sonntag gegen VfB Stuttgart unbedingt nachlegen

Helmut Steinseifer aus Burgdorf gewinnt zwei Sitzplatz-Tickets

REGION (ho). Die „Roten“ sind wieder auf Europa-Kurs und können (müssen) jetzt das „Feld von hinten aufrollen“. Durch den 2:0-Auswärtssieg beim Abstiegskandidaten FC Augsburg belegen die 96er zwar weiterhin Platz 10 der Tabelle, aber der Rückstand auf einen Europa League-Platz beträgt nur noch zwei Punkte, da die Konkurrenten bis auf den SC Freiburg wiederum patzten. Es war natürlich ein äußerst glücklicher Sieg der Slomka-Elf, aber nach der bisherigen erschreckenden Auswärtsbilanz zählt letztlich nur das „nackte“ Ergebnis. Ron-Robert Zieler und dem Unvermögen der FC-Stürmer war es zu verdanken, dass die „Roten“ nun wieder auf Tuchfühlung zum Tabellensechsten Mainz 05 sind.
Und jetzt stehen zunächst einmal vier Partien an (in Klammern der MARKTSPIEGEL-Tipp der restlichen sieben Spiele), nach denen die Slomka-Elf an der gesamten Konkurrenz vorbeiziehen und wieder von einer erneuten Teilnahme am europäischen Wettbewerb träumen kann: Am Sonntag geht es um 17.30 Uhr in der AWD-Arena gegen den VfB Stuttgart (2:1), und fünf Tage später gastieren die 96er beim Mitkonkurrenten SC Freiburg (2:2). Danach kommen die Bayern (3:3) und dann geht’ s zum designierten Absteiger Greuther Fürth (0:2). Acht Punkte aus diesen Spielen sind realistisch und wohl auch nötig, um dann nach den restlichen Matches gegen Mainz 05 (2:1), in Leverkusen (2:0) und beim Saisonfinale gegen Fortuna Düsseldorf (3:1) am 18. Mai mit den Fans den erneuten Einzug in die Europa League zu feiern. Mehr wird in dieser Saison nicht „drin“ sein – fünf Punkte Rückstand auf einen Champions League-Platz werden nicht aufzuholen sein.
Doch zurück zur Gegenwart: Zunächst einmal muss am kommenden Sonntag die schwere Hürde gegen den VfB Stuttgart genommen werden. Die Schwaben spielen fast die gesamte Saison unter ihren Möglichkeiten und werden in der AWD-Arena ihre letzte Chance suchen, um ebenfalls eventuell noch einmal auf den „Europa-Zug“ aufzuspringen. Die 96er sind also gut beraten, dem Gegner mit gehörigem Respekt zu begegnen und von der ersten Spielsekunde an aus einer sicheren Abwehr und einem schnellen Umkehrspiel nach vorne zum Erfolg zu kommen. Dabei kann Coach Mirko Slomka wieder auf die in Augsburg gelb-gesperrten Sergio da Silva Pinto und vor allem auf Torjäger Mame Diouf zurückgreifen. Auch Kapitän Steven Cherundolo steht wieder zur Verfügung und der zweifache Torschütze „Kocka“ Rausch sollte den Vorzug vor dem seit Monaten formschwachen Christian Pander erhalten. Das Hinspiel gewannen die 96er nach 0:2-Rückstand noch mit 4:2. Überhaupt – die 96er wären gut beraten, Rausch zu halten und sich stattdessen lieber von Pander und Nikci zu trennen – beide sind absolut keine Alternative zum „Dauerbrenner“ auf der linken Seite …
Die AWD-Arena wird am Sonntag um 17.30 Uhr nahezu ausverkauft sein. Mit dabei ist auch Helmut Steinseifer aus Burgdorf. Von insgesamt 316 eingegangenen Mails zu unserem Ergebnis-Tipp-Gewinnspiel hatte er, wie auch 19 andere Teilnehmer/innen, den 2:0-Sieg in Augsburg richtig vorhergesagt und dank „Fortuna“ erhält er zwei Sitzplatz-Tickets. Eintrittskarten gibt es noch – soweit verfügbar – in den MARKTSPIEGEL-Geschäftsstellen Burgdorf, Burgwedel und Lehrte.