77 Erstspender trauten sich in der BBS Burgdorf

Gut zu tun an der Anmeldung: Anna-Lena Buß, Lisza Ruhkopf, DRK-Mitarbeiterin Sara Waldmann und Jonas Paisezior (v. r.) haben sichtlich Spaß an der Sache. (Foto: Daniela Rosendahl)

Riesiger Andrang bei Blutspende / Gute Organisation der Schüler

ALTKREIS BURGDORF (r/jk). Warteschlangen zur Blutspende und teilweise Sitzplatzmangel beim Imbiss: Auch in diesem Frühjahr erhielt die Berufsbildende Schule Burgdorf Besuch vom Blutspende-Team des Deutschen Roten Kreuzes. Der Andrang war zeitweise enorm: insgesamt 106 Lernende und Lehrende folgten dem Aufruf, einen 500 ml-Beutel mit der lebensrettenden Flüssigkeit zu spenden.
Die Schülerinnen aus der Berufsfachschule Hauswirtschaft und Pflege übernahmen wie immer die Anmeldung und Betreuung der Blutspender vor und nach dem Aderlass. „Dazu gehört vieles, von der Vorbereitung und Ausstattung der Räume bis zum sorgfältigen Blutdruckmessen bei den Spendern. Das ist ein echter Praxistest - und die Schülerinnen sind sehr gewissenhaft“, berichtet Fachlehrerin Maria Habermann. Die Berufsfachschule Hauswirtschaft unter Anleitung der Lehrerin Almuth Gellermann organisierte ein ausgewogenes und ansprechendes Frühstück, das die Spender wieder auf die Beine brachte. „Planung, Organisation und Durchführung der Aktion liegt wie immer in der Verantwortung der Schüler. Besonders bemerkenswert heute ist, dass die Klasse heute eigentlich einen unterrichtsfreien Tag gehabt hätte, aber alle sind ehrenamtlich trotzdem gekommen, um zu helfen“, lobte Habermann den Einsatz.
Auch die Mitarbeiterinnen des DRK waren voll des Lobes für die gelungene Organisation des Vormittags. Junge Spender zu erreichen und vor allem die Hemmung zur Erstspende zu nehmen, dies ist ein wichtiger Grund, Blutspende-Aktionen gezielt in Schulen zu veranstalten.
Blutspenden retten nicht nur Leben, sondern haben auch den angenehmen Nebeneffekt, dass jeder Schüler einen Gesundheits-Check bekommt: Vor jeder Spende wird geprüft, ob ein Schüler gesund ist und für eine Spende in Frage kommt. Das Spenderblut wird in einem zentralen Labor des DRK untersucht und weiter verarbeitet. Sicherheit ist hierbei das erste Gebot. „Schüler motivieren sich in den Klassen gegenseitig und machen sich Mut, das Blutspenden zu wagen. In diesem Jahr waren es wieder stolze 77 Erstspender, und im Laufe ihrer BBS-Zeit kommen die meisten immer wieder“, resümierte Maria Habermann zum Abschluss des Tages.