105 Blutspender an der Berufsbildenden Schule Burgdorf

Jasmin Rippen (Mitte) hat sich von ihren Mitschülerinnen motivieren lassen, die Erstspende zu wagen: Sie wurde professionell vom DRK-Team betreut. (Foto: Daniela Rosendahl)

Konstant hohe Spenderzahlen - 55 Erstspender trauten sich

BURGDORF (r/jk). Die Blutspende-Aktion startete bereits zum achten Mal: Auch in diesem Jahr erhielt die Berufsbildende Schule Burgdorf Besuch vom Blutspende-Team des Deutschen Roten Kreuzes. 105 Schüler und Lehrer folgten dem Aufruf, einen 500 ml-Beutel mit der lebensrettenden Flüssigkeit zu spenden.
Die Schüler aus der Berufsfachschule Hauswirtschaft und Pflege übernahmen die Anmeldung und Betreuung der Blutspender vor und nach dem Aderlass. Die Berufsfachschule Hauswirtschaft organisierte ein ernährungsphysiologisch ausgewogenes und ansprechendes Frühstück, das die Spender wieder auf die Beine brachte.
„Wir sind ganz überrascht, wie gut die diesjährige Blutspende wieder einmal angenommen wird. Die Erfahrungen und hohen Teilnehmerzahlen der letzten Aktionen nutzten die Schüler für ihre Planungen und hatten entsprechende Mengen für den Imbiss eingekauft!“, betonte Fachlehrerin Almuth Gellermann. „Planung, Organisation und Durchführung der Aktion lag wie immer in der Verantwortung der Schüler. Wenn die Spendenaktion dann so erfolgreich verläuft wie in diesem Jahr, dann ist das ein toller Lohn für die Arbeit der Schüler“, lobte Fachlehrerin Maria Habermann das Ergebnis.
Weil die Teilnehmerzahlen in den letzten Jahren konstant hoch waren, hat das Rote Kreuz im letzten Jahr den organisierenden Abteilungen der BBS drei Blutdruckgeräte gespendet. Die Mitarbeiter des DRK waren voll des Lobes für die gelungene Organisation des Vormittags. Junge Spender zu erreichen und vor allem die Hemmung zur Erstspende zu nehmen, dies ist ein wichtiger Grund, Blutspende-Aktionen gezielt in Schulen zu veranstalten. Dabei retten Blutspenden nicht nur Leben, sondern haben auch den angenehmen Nebeneffekt, dass jeder Schüler einen Gesundheits-Check bekommt: Vor jeder Spende wird geprüft, ob ein Schüler gesund ist und für eine Spende in Frage kommt. Das Spenderblut wird in einem zentralen Labor des DRK untersucht und weiter verarbeitet. Sicherheit ist hierbei das erste Gebot. „Schüler motivieren sich in den Klassen gegenseitig und machen sich Mut, das Blutspenden zu wagen. In diesem Jahr waren es wieder 55 Erstspender“, resümierte Maria Habermann zum Abschluss des Tages.