102 Schüler der BBS spendeten ihr Blut

Erstspenderin Elif Özden bekommt von DRK-Mitarbeiterin Sabine Strauch den kleinen Pieks zur Kontrolle des HB-Wertes, bevor es weiter zur Blutspende geht. (Foto: Daniela Rosendahl)

46 Erstspender stehen für den Erfolg der Berufsschul-Aktion

BURGDORF (r/jk). Auch in diesem Jahr erhielt die Berufsbildende Schule Burgdorf Besuch vom Blutspende-Team des Deutschen Roten Kreuzes. 102 Schüler und Lehrer folgten dem Aufruf, einen 500 ml-Beutel mit der lebensrettenden Flüssigkeit zu spenden. Die Schüler aus der Berufsfachschule Hauswirtschaft und Pflege übernahmen die Anmeldung und Betreuung der Blutspender vor und nach dem Aderlass. Die Berufsfachschule Hauswirtschaft organisierte ein ernährungsphysiologisch ausgewogenes und ansprechendes Frühstück, das die Spender wieder auf die Beine brachte.
„Wir konnten die Spendenzahl der letzten Aktion nicht ganz toppen, haben die sensationelle Marke des letzten Termins aber fast geknackt. Diese Erfahrungen und die zuletzt hohen Teilnehmerzahlen nutzten die Schüler für ihre Planungen und haben entsprechende Mengen für den Imbiss eingekauft“, betonte Fachlehrerin Almuth Gellermann. „Planung, Organisation und Durchführung der Aktion lagen wie immer in der Verantwortung der Schüler. Wenn die Spendenaktion dann so erfolgreich verläuft wie auch in diesem Jahr, dann ist das ein toller Lohn für die Arbeit der Schüler“, meinte Fachlehrerin Maria Habermann.
Die Mitarbeiter des DRK waren voll des Lobes für die gelungene Organisation des Vormittags. Junge Spender zu erreichen und vor allem die Hemmung zur Erstspende zu nehmen, dies ist ein wichtiger Grund, Blutspende-Aktionen gezielt in Schulen zu veranstalten. „Fast die Hälfte unserer Spender waren wieder Erstspender“, freute sich Gellermann. Dabei retten Blutspenden nicht nur Leben, sondern haben auch den angenehmen Nebeneffekt, dass jeder Schüler einen Gesundheits-Check bekommt: Vor jeder Spende wird geprüft, ob ein Schüler gesund ist und für eine Spende in Frage kommt. Das Spenderblut wird in einem zentralen Labor des DRK untersucht und weiter verarbeitet. Sicherheit ist hierbei das erste Gebot. „Schüler motivieren sich in den Klassen gegenseitig und machen sich Mut, das Blutspenden zu wagen. In diesem Jahr waren es wieder 46 Erstspender“, resümierte Maria Habermann zum Abschluss des Tages.