"Mehr Geld für kulturelle Bildung"

Caren Marks informiert zu Fördermitteln

REGION. Das Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ wird ab 2018 fortgesetzt und finanziell aufgestockt. Das teilt die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesjugendministerium Caren Marks mit: „Mit dem Programm fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung Maßnahmen der kulturellen Bildung für benachteiligte Kinder und Jugendliche zwischen drei und 18 Jahren und stellt dafür von 2018 bis 2022 insgesamt 250 Millionen Euro zur Verfügung. Es werden so zahlreiche junge Menschen erreicht, denen sonst ein kulturelles Freizeit- und Bildungsangebot verwehrt bleibt.“ Seit Beginn des Programms Anfang 2013 wurden bundesweit über 16.000 Maßnahmen durchgeführt und bisher über 500.000 Kinder und Jugendliche in den Projekten erreicht.
32 deutschlandweite Einrichtungen der außerschulischen Bildung sind als Programmpartner zur Förderung vorgeschlagen worden, darunter die Deutsche Sportjugend, der Deutsche Museumsbund, der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband, der Verband deutscher Musikschulen und viele mehr.
Die Programmpartner treten entweder als Förderer auf und leiten Fördermittel an lokale Akteure weiter, oder sie sind als Initiative selbst verantwortlich für die Durchführung der lokalen Angebote. Caren Marks ergänzt: „Die Angebote sind außerschulisch und werden von Bündnissen mit mindestens drei lokalen Partnern durchgeführt. Dabei steht die gesamte Bandbreite der kulturellen Bildung offen – von der Alltagskultur über die Literatur und die Musik bis hin zum Theater und Zirkus.“ Ab Ende 2017 können lokale Bündnisse Anträge zur Förderung von Bildungsangeboten stellen, die dann ab 2018 stattfinden sollen. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.buendnisse-fuer-bildung.de.