Film ab!

Werben für die neue Runde der Jungen Filmschule (von links): Jona Winkler (Absolvent der Jungen Filmschule 2015), Uli Klingenschmitt (Dozent der Jungen Filmschule und Drehbuchautor), Martin Bargiel (Dozent, Kameramann und Fotograf), Yorrick Schweer und Felix Kayser (Absolventen der Jungen Filmschule 2017) und Uwe Plasger (medienpädagogischer Berater und Organisator der Jungen Filmschule). (Foto: Draheim/Region Hannover)

Das Medienzentrum der Region Hannover bietet eine Filmschule für Jugendliche an / Bewerbungsschluss: 15. Februar

REGION HANNOVER (r/fh). Den eigenen Film auf einer Kinoleinwand sehen und zur Premiere über den roten Teppich schreiten – ein Traum vieler Jugendlicher. Mit der „Jungen Filmschule – To the Movies 2018“ kann dieser Traum wieder Wirklichkeit werden: Die Workshop-Reihe des Medienzentrums der Region Hannover, die sich an Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 Jahren richtet, geht in die fünfte Runde. Bewerbungsschluss für alle Nachwuchstalente ist der 15. Februar. Das Anmeldeformular ist auf der Internetseite des Medienzentrums unter www.mzrh.de abrufbar.
Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich, „dafür aber ein echtes Interesse an der Gestaltung und Umsetzung des eigenen Films“, sagt Uwe Plasger, medienpädagogischer Berater und Organisator der Jungen Filmschule. Veranstaltungsort ist das Studio des Medienzentrums der Region Hannover, Altenbekener Damm 79, in Hannover. Die Workshops finden zwischen März und Mai an sieben Samstagen von 10 bis 16.30 Uhr statt.
Erfahrene Profis vom Drehbuchautor und Regisseur, über Kameramann und Cutter bis zum Toningenieur vermitteln in insgesamt sieben Workshops die Grundlagen des Filmemachens. Während und nach den Intensiv-Workshops produzieren die acht Nachwuchs-Filmteams einen eigenen Kurzfilm, der seine Premiere bei einem internen Kurzfilm-Festival im Kino Hochhaus-Lichtspiele feiert und bei der Hannover Filmklappe nominiert wird. „Bei der Jungen Filmschule bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine erstklassige Ausbildung und Betreuung – das spiegelt sich auch in den Ergebnissen wider“, sagt Uwe Plasger, medienpädagogischer Berater und Organisator der Jungen Filmschule.
So sind die dort entstandenen Filme oft sogar bei überregionalen Filmfestivals erfolgreich. So auch der Film von Yorrick Schweer und Felix Kayser: Im vergangenen Jahr haben sie die Junge Filmschule absolviert – und mit ihrem Film "Jacky und die Mörderpuppe" den ersten Platz beim Nachwuchskurzfilmwettbewerb „Hannover Filmklappe“ 2017 in ihrer Alterskategorie gewonnen. Die elfminütige Hommage an gängige Scary-Movies und Horrorfilm-Klischees haben die beiden Jugendlichen in ihrer Freizeit zusammen mit Freunden produziert – und sich selbst um Drehbuch, Kamera, Darsteller, Schnitt und Ton gekümmert.
Damian Schipporeit, Regisseur aus Hannover, begleitet als Dozent zwei Workshops, in denen es zum einen um die Produktion der Kurzfilme mit kleinem Budget und zum anderen um die Montage geht. Der Hannoveraner Filmautor Ulrich Klingenschmitt wird den Blick der Schülerinnen und Schüler auf das Drehbuch schärfen. Auch der Filmemacher und Fotograf Martin Bargiel konnte wieder als Dozent gewonnen werden und wird den Schwerpunkt seiner Workshops auf das Thema Bildgestaltung legen. Zum Thema Ton bekommen die jungen Filmemacherinnen und Filmemacher spannendes Insiderwissen vom Wolfenbütteler Toningenieur Henrik Cordes. Das Equipment für die Produktion der Filme wird bei Bedarf vom Medienzentrum gestellt – von der Kamera über Licht und Ton bis hin zum Arbeitsplatz für den Schnitt.